Religionsunterricht an öffentlichen Schulen

Art. 7 des Grundgesetzes bestimmt den Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach in öffentlichen Schulen und wird als einziges Unterrichtsfach namentlich aufgeführt. Nur bekenntnisfreie Schulen werden von dieser Pflicht entbunden.

Die sogenannte Bremer Klausel befreite einige Bundesländer ebenfalls von dieser Pflicht.

Die Benennung als ordentliches Lehrfach bewirkt, dass sämtliche Kosten, die zur Bereitstellung des Religionsunterrichts aufgewendet werden, von allen Steuerzahlern - also auch von den konfessionslosen - aufgebracht werden müssen.

Eingerichtet wird der Unterricht durch die Bundesländer in Landesschulgesetzen oder Landesverfassungen.

In welchem Ausmaß hier Steuergelder allein für die Gesetzgebung investiert wurden, ist hier zu bestaunen.

So finanziert der konfessionslose Steuerzahler z.B. in NRW nicht nur die das Studium der ev. und kath. Religionslehrer sondern nun auch das, der islamischen Religonslehrer. Dieser neue Studiengang der Uni Münster wurde im Wintersemester 2012/13 eingerichtet, mit der Begründung, der Vielzahl der muslimischen MitbürgerInnen Rechnung tragen zu wollen.

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