"Stille" Feiertage

Wie stark die Verordnungen in das Leben aller Bürger und somit unberechtigt ebenso in das der vielen Religionsfreien eingreift, zeigen die Regelungen bzgl. der "stillen" Feiertage in Köln:

Sonntage und Feiertage - was ist erlaubt und was nicht?

Wie an allen Sonn- und Feiertagen ist auch an den Feiertagen um Ostern ganztägig der Betrieb von Videotheken, Waschsalons, Autowaschanlagen, Fahrschulen und Mitfahrvermittlungen verboten.

Auch Wohnungsumzüge sind an diesen Tagen nicht erlaubt!

Ausgenommen von den Arbeitsverboten sind Tätigkeiten, die zur Erholung in der Freizeit beitragen, wie zum Beispiel der Betrieb von Fitness-Centern, Bräunungsstudios und Saunen.

Am Gründonnerstag ist ab 18 Uhr jeglicher öffentliche Tanz verboten.

Am Karfreitag sind, bis zum Karsamstag 6 Uhr, keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt.

Hierzu zählen

  • Märkte, gewerbliche Ausstellungen, Briefmarkentauschbörsen
  • sportliche Veranstaltungen einschließlich Pferderennen
  • Leistungsshows sowie Zirkusaufführungen, Volksfeste, tänzerische oder artistische Darbietungen in Freizeitanlagen
  • alle Unterhaltungsveranstaltungen einschließlich sämtlicher, auch klassischer, Theater- und Musikaufführungen sowie Opern, Operetten, Musicals, Puppenspiele, Ballett und ähnliche; Ausnahmen gelten hier nur für Veranstaltungen religiöser oder weihevoller Art oder sonst ernsten Charakters
  • Musik- und Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Diskotheken sowie der Betrieb von Spielhallen und Wettannahmestellen

Zwischen 6 und 11 Uhr, also zu den Hauptzeiten der Gottesdienste, sind die Einschränkungen am größten. Dann sind grundsätzlich alle Veranstaltungen verboten. 

Anschließend sind einige wenige Veranstaltungen zulässig. Sie müssen religiöser oder weihevoller Art oder sonst ernsten Charakters sein, die dem besonderen Wesen dieses Feiertags entsprechen. So sind auch klassische Musikkonzerte oder ernste Theateraufführungen nur dann erlaubt, wenn sie diese Voraussetzungen erfüllen und gerade an diesem Tag aufgeführt werden sollen.

Nicht unter das gesetzliche Verbot fallen Kunstausstellungen, Kunstführungen, die Museen, Tierschauen, der Zoo und ähnliche Veranstaltungen.

Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag

Wie an allen Sonn- und Feiertagen ist auch an den drei stillen Feiertagen im November ganztägig der Betrieb von Videotheken, Waschsalons, Autowaschanlagen, Fahrschulen und Mitfahrvermittlungen verboten.

Auch Wohnungsumzüge sind an diesen Tagen nicht erlaubt!

Ausgenommen von den Arbeitsverboten sind Tätigkeiten, die zur Erholung in der Freizeit beitragen, wie zum Beispiel der Betrieb von Fitness-Centern, Bräunungsstudios und Saunen.

Ansonsten gelten an den drei Feiertagen im November die gleichen Verbote wie in der Woche vor Ostern (Karwoche). Abweichungen gibt es hinsichtlich der Uhrzeiten. 

An Allerheiligen und am Totensonntag gelten die Veranstaltungsverbote in der Zeit von 5 bis 18 Uhr. 

Am Volkstrauertag sind

  • Märkte
  • gewerbliche Ausstellungen
  • Sportveranstaltungen
  • Volksfeste und Ähnliches sowie
  • der Betrieb von Spielhallen und Wettannahmenbüros bis 13 Uhr

verboten.

Für die musikalischen und sonstigen unterhaltenden Darbietungen und Veranstaltungen gilt an diesem Tag das Verbot bis 18 Uhr.

Quelle: http://www.stadt-koeln.de/service

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